ASB Berlin-Nordwest zieht Bilanz der 5. Kältebus-Saison
In der nunmehr fünften Saison festigt der ASB Regionalverband Berlin-Nordwest sein Engagement in der Berliner Kältehilfe und setzt damit ein sichtbares Zeichen gegen soziale Kälte in unserer wachsenden Metropole. Für uns steht dabei nicht der isolierte Einsatz im Vordergrund, sondern die bewusste, strategische Partnerschaft mit der Berliner Stadtmission. Unser Ziel ist es, als verlässliche zivile Säule dort Lücken zu schließen, wo das soziale Netz an seine Grenzen stößt, und durch echte Kooperation auf Augenhöhe wirksame Hilfe für obdachlose Menschen zu leisten.
In der mittlerweile fünften Saison festigt der ASB Berlin-Nordwest sein Engagement in der Kältehilfe. Die Partnerschaft mit der Berliner Stadtmission, die das Berliner Kältebus-Konzept etabliert hat und operativ absichert, erfolgt stets auf Augenhöhe. Es geht uns nicht um einen isolierten Einsatz, sondern darum, als verlässliche zivile Säule dort Lücken zu schließen, wo das soziale Netz der Stadt an seine Grenzen stößt. Wir leisten Unterstützung, die sich strikt am tatsächlichen Bedarf orientiert, um genau dort wirksam zu sein, wo sie am dringendsten gebraucht wird.
234
Begegnungen
75
Transporte
1.846
Kilometer
Das Besondere an diesem Projekt ist, dass es komplett auf den Schultern des Ehrenamts ruht. Hinter den nächtlichen Fahrten steht kein Hauptamt, sondern Menschen, die ihre professionelle Expertise unentgeltlich einbringen – von der technischen Wartung der Fahrzeuge über die logistische Planung im Hintergrund bis hin zum Dienst auf der Straße. Dieser Verzicht auf festangestellte Strukturen unterstreicht den Kern unseres Verbandes: Hier investieren Helfer:innen und Helfer ihre Freizeit, um für andere da zu sein.
„Unserer Vision eines solidarischen Berlins folgend, sehen unsere Samariter:innen es als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, dass kein Mensch in Vergessenheit gerät.“
Alexander Hugo, Projektkoordinator Kältebus
Doch jenseits der Strategie bleibt jede Tour vor allem eine menschliche Begegnung, die von gegenseitigem Respekt lebt. Es geht um die Wahrung der Würde, wo sie am meisten bedroht ist.

„Jede Fahrt ist für uns auch ein Akt der Anerkennung für Menschen, denen die Gesellschaft oft den Rücken kehrt. Ich bin überzeugt, dass niemand in Berlin unter Kälte leiden muss. Aus diesem Grund engagiere ich mich beim Kältebus. Die Freude und Dankbarkeit der Menschen, denen wir begegnen, berühren immer wieder mein Herz.“
Evelin Rogge, ehrenamtliche Helferin
Ganz im Sinne unseres Leitbildes „Wir helfen hier und jetzt.“ schauen unsere Teams hin und bieten unmittelbare Unterstützung, genau da, wo sie benötigt wird. Wir wollen zeigen, dass niemand in dieser Stadt unsichtbar sein darf.


